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ElringKlinger halten


30.09.2009
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Marc Gabriel, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die ElringKlinger-Aktie (ISIN DE0007856023 / WKN 785602) von "verkaufen" auf "halten" hoch.

Der Automobilzulieferer fahre die Kurzarbeit sukzessive herunter. Bei der Fertigung von Zylinderkopfdichtungen seien nur noch 17% der Belegschaft in Kurzarbeit, wobei der Anteil der LKW (12% Umsatzanteil) immer noch am stärksten von der Krise betroffen sei, während sich die PKW-Sparte bereits deutlich erholt habe.

Auf der IAA in Frankfurt habe das Unternehmen einen Entwicklungsauftrag von Toyota melden können. Toyota sei der letzte große OEM, der noch nicht von ElringKlinger beliefert werde. Da sich die OEM's bei den Zulieferern auf finanzstarke Produzenten fokussieren würden, böten sich für ElringKlinger gute Chancen, im Markt weitere Anteile zu gewinnen.

Auf die Entwicklungen hin zu alternativen Antrieben in der Autoindustrie reagiere das Unternehmen mit der Forschung und Entwicklung von Komponenten bei den Batterien, insbesondere bei der Abschirmtechnik als auch in der Brennstoffzellentechnologie. Die Verbrennungsmotoren würden jedoch auch in den kommenden zehn Jahren die Oberhand haben.


Zum einen seien für Elektroautos die Probleme der flächendeckenden Stromversorgung nicht geklärt, da viele ECars eine Starkstromversorgung benötigen würden, um eine kürzere Ladezeit der Akkus zu gewährleisten (Bsp. ein Elektro-PKW braucht 3,5 Stunden Ladezeit bei Starkstromversorgung, was bei 220 V in etwa 18 Stunden dauern würde) und zum anderen müssten weltweit knapp 120 Atomkraftwerke neu gebaut werden, damit etwa 80% des heutigen Autoverkehrs (nur PKW) mit Elektromotor angetrieben werden könnten.

Einer der stärksten Wachstumsmärkte für das Unternehmen sei China, wo sich das Umsatzvolumen in diesem Jahr im Bereich von 20 Mio. Euro bewegen dürfte und in den kommenden zwei Jahren jeweils verdoppeln sollte. Die chinesische Autoproduktion werde die US-Produktion vielleicht schon im laufenden Jahr übertreffen und damit der wesentliche Wachstumstreiber für den Automobilzulieferer sein. Inzwischen hätten China und Indien die strengeren Umweltnormen Euro-4 und Euro-5 übernommen, wovon ElringKlinger aufgrund der höheren Anzahl der im Motor benötigten Dichtungselemente profitieren werde.

Bei der Entwicklung von neuen Dieselpartikelfiltern sei das Unternehmen aktuell in der Langzeittestphase für eine neue innovative Beschichtungsmethode, mit der zukünftig auf den Einsatz der teueren Materialien Platin und Palladium verzichtet werden könne.

Die Bewertung der Aktie ist im Vergleich zum - stärker unter der Wirtschaftskrise leidenden - Wettbewerb hoch, aber das Unternehmen ist nach Erachten der Analysten vom Bankhaus Lampe sein Geld wert. Technologisch sei man das Maß aller Dinge in der Industrie. Die zwei Wettbewerber bei den Zylinderkopfdichtungen seien angeschlagen und auch bei der Abschirmtechnik dürften von den aktuell sieben Unternehmen in Zukunft nur noch drei bis vier im Markt vertreten sein. Da ElringKlinger finanziell stark aufgestellt sei, sollte sich diese Entwicklung mittelfristig in weiter steigender Umsatz- und Ergebnisentwicklung widerspiegeln. Das EBIT-Margenziel von 15 bis 17% wolle man spätestens 2012/13 wieder erreichen.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe stellen bei der Bewertung auf ein DCF-Modell (WACC: 6,6%, Terminal Growth 1%) ab und ermitteln einen fairen Wert von 14,30 Euro und stufen die ElringKlinger-Aktie auf "halten" herauf. Das Kursziel werde von 11,00 Euro auf 14,30 Euro angehoben. (Analyse vom 30.09.2009) (30.09.2009/ac/a/d)




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